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Programm  
Foto - Dokumentation
Bildende Künstlerinnen

 

 
An mehreren Tagen findet Raum für Begegnung und Bewegung zwischen dem Innen und dem Außen eines Mietzinshauses am Gürtel statt: Fenster, Gänge, Treppenhaus, Musiklokal, Keller spielen mit. Die BewohnerInnen sind einbezogen, KünstlerInnen laden ein.



  AUSSEN

»becoming intimate« in einem Haus am Gürtel?
Das Außen dringt im örtlichen Normalfall stark in das Innen durch die Übertragung der Vibrationen des Verkehrs auf die Mauern, die von den Fahrzeugen verursachte Geräuschkulisse. Rauschen, Quietschen und Krachen, schicksalhafte Begegnungen mitunter.



  INNEN

»becoming intimate« entwickelt Begegnungen.
Zwischen den BewohnerInnen und BesucherInnen, die den Raum »Haus« auf eine neue Art erleben lassen. Dieses Mietzinshaus samt einigen BewohnerInnen haben sich temporär zu Verfügung gestellt. Durch das Kunstexperiment im Haus dringt vom Inneren des Hauses auch erstmals etwas nach Außen.



  ZWISCHENRAUM

»becoming intimate« ein ZWISCHENRAUM.
Draußen Straße, Drinnen Wohnungen. In der Mitte »Kommunikations-räume«, das Stiegenhaus und die Gänge. Durch das Nutzen dieses Raumes mit BILDENDER KUNST, LITERATUR, MUSIK und VIDEO wird dieser Raum wahrnehmbar und über mehrere Sinne erfahrbar.



  AUSTAUSCH

»becoming intimate« ein AUSTAUSCHORT durch Tanzperformance, Video, Bildende Kunst. Das Innen zeigt sich dem Außen. Es entsteht ein Austausch. Im Zuge des Kunst-Projektes sammeln sich Menschen in diesem Zwischenraum. Eine ungewöhnliche Situation, die zu Kommunikation einlädt.

Wie weit möchte man sich dabei aus dem Fenster lehnen? Das thematisiert die bildende Kunst. Schmachtende weibliche Blicke aus dem Fenster hinaus, wie in der Malerei des 19. Jahrhunderts? Schmachtende männliche Blicke in ein Schau-Fenster hinein wie in der Gürtel-Realität des 21. Jahrhunderts? Um das Fenster als Symbol und Ort geht es bei »Fenster AufZu« im Stiegenaufgang des Hauses, wenn zum Finale des Projekts 13 KünstlerInnen eingeladen sind.